Kosten & Planung

Was kostet eine Website? Ehrliche Preise für 2026

Von 0 Euro bis 20.000 Euro und mehr: Die Preise für eine Website gehen weit auseinander. Hier erfahren Sie, was hinter den Zahlen steckt, mit welchen laufenden Kosten Sie rechnen müssen und wie Sie ein gutes Angebot erkennen.

Die vier Preisstufen und die laufenden Kosten im Überblick (Richtwerte, Stand 2026).

„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die wir am häufigsten hören — und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Das ist unbefriedigend, deshalb wird es hier konkret. Sie bekommen Preisspannen, die Sie für Ihre Planung nutzen können, und eine Checkliste, mit der Sie Angebote vergleichen.

Website-Kosten auf einen Blick

Die folgenden Werte sind Richtwerte aus dem deutschen Markt für kleine und mittlere Unternehmen. Einzelne Angebote können nach oben und unten abweichen.

Art der WebsiteEinmaligFür wen?
Baukasten (selbst gemacht)0 € + Ihre ZeitErste Präsenz, sehr kleines Budget
One-Pager vom Profica. 1.500–3.500 €Selbstständige, Handwerk, kleine Praxen
Unternehmenswebsite (5–15 Seiten)ca. 3.500–10.000 €Betriebe, die über Google Kunden gewinnen wollen
Große Website, Shop oder Web-Appab ca. 10.000 €Viele Leistungen, Buchung, Login, Schnittstellen

Dazu kommen laufende Kosten — dazu gleich mehr. Wichtig ist vor allem: Eine Website ist kein Selbstzweck. Wenn sie im Monat zwei, drei zusätzliche Anfragen bringt, hat sich auch eine Investition im fünfstelligen Bereich oft schnell gelohnt.

Wovon der Preis einer Website abhängt

Fast jedes Angebot lässt sich auf dieselben sechs Punkte herunterbrechen. Wenn Sie diese vorab für sich klären, bekommen Sie schneller ein passendes und vergleichbares Angebot.

1. Umfang: Wie viele Seiten brauchen Sie wirklich?

Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum, Datenschutz — das ist die Basis. Teuer wird es nicht durch die Anzahl der Seiten an sich, sondern durch Seiten mit eigenem Aufbau. Fünf gleich aufgebaute Leistungsseiten sind günstiger als fünf völlig unterschiedliche.

2. Design: Vorlage oder individuell?

Eine angepasste Vorlage (Template) ist schneller fertig, sieht aber schnell aus wie viele andere Seiten auch. Ein individuelles Design wird um Ihr Unternehmen herum entwickelt: Ihre Farben, Ihre Bildsprache, Ihre Zielgruppe. Das kostet mehr Zeit — und hebt Sie dafür sichtbar von der Konkurrenz ab.

3. Texte: Wer schreibt?

Der unterschätzteste Kostenpunkt. Liefern Sie fertige Texte, sparen Sie Geld. Werden die Texte für Sie geschrieben — verständlich, verkaufsstark und so, dass Google versteht, worum es geht —, ist das Aufwand, aber meist der Teil, der am meisten bringt.

4. Fotos und Grafiken

Echte Fotos von Ihnen, Ihrem Team und Ihrer Arbeit schlagen jedes Stockfoto. Ein professionelles Fotoshooting kostet je nach Umfang einige hundert bis über tausend Euro, wirkt aber jahrelang.

5. Funktionen

Kontaktformular gehört dazu. Online-Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Kundenlogin, Shop oder eine Anbindung an Ihre Software sind eigene Bausteine und machen oft den größten Preissprung aus.

6. Sichtbarkeit bei Google

Saubere Technik für Suchmaschinen sollte immer enthalten sein: Seitentitel, Beschreibungen, schnelle Ladezeiten, eine Sitemap. Eine gezielte Strategie — welche Suchbegriffe, welche Unterseiten, welche Inhalte — ist zusätzlicher Aufwand. Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie in unserem Artikel Bei Google gefunden werden.

Laufende Kosten: Was kostet eine Website monatlich?

Nach dem Start fallen regelmäßige Kosten an. Rechnen Sie grob mit diesen Posten:

  • Domain (z. B. ihre-firma.de): etwa 1–2 € im Monat.
  • Hosting, also der Speicherplatz im Internet: etwa 5–30 € im Monat für eine normale Unternehmensseite.
  • E-Mail-Postfächer: oft beim Hoster dabei, sonst wenige Euro pro Postfach.
  • Wartung und Updates: Bei Systemen wie WordPress müssen Updates regelmäßig eingespielt werden, sonst drohen Sicherheitslücken. Dafür werden häufig 30–150 € im Monat berechnet. Schlanke, statische Websites brauchen deutlich weniger Pflege.
  • Inhalte ändern: entweder selbst oder nach Aufwand.

Faustregel: Eine gut gebaute, kleine Unternehmenswebsite kommt mit 10–50 € laufenden Kosten im Monat aus. Liegt Ihr Angebot deutlich darüber, fragen Sie nach, was genau enthalten ist.

Website für 499 €? Darauf sollten Sie achten

Sehr günstige Angebote gibt es — und manchmal passen sie auch. Achten Sie aber auf diese drei Punkte:

  1. Mietmodelle: Manche Anbieter verlangen wenig oder nichts für die Erstellung, dafür eine Monatsgebühr mit Mindestlaufzeit von 24 bis 48 Monaten. Rechnen Sie die Gesamtkosten aus — häufig zahlen Sie am Ende mehr als für eine gekaufte Website.
  2. Eigentum: Gehören Ihnen Domain, Texte und Design? Können Sie mit der Website umziehen, wenn Sie den Anbieter wechseln? Das sollte schriftlich geregelt sein.
  3. Vorlage statt Konzept: Für wenig Geld bekommen Sie meist ein Template, in das Ihre Inhalte eingesetzt werden. Das kann reichen — aber es ersetzt keine Überlegung, wie aus Besuchern Anfragen werden.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace sind günstig und schnell, kosten aber Ihre Zeit — und bei Gestaltung, Ladezeit und Google-Optimierung stoßen sie schnell an Grenzen. Freelancer und kleine Studios sind persönlich, flexibel und meist günstiger als große Agenturen, weil kein großer Apparat mitbezahlt wird. Agenturen lohnen sich, wenn viele Disziplinen gleichzeitig gefragt sind, etwa Kampagnen, Videoproduktion und Website in einem.

Für die meisten kleinen Unternehmen, Praxen und Handwerksbetriebe ist ein erfahrener Freelancer oder ein kleines Studio der beste Mittelweg. Wie das für einzelne Branchen aussieht, zeigen wir zum Beispiel für Handwerksbetriebe und Zahnarztpraxen.

So vergleichen Sie Angebote richtig

Bitten Sie jeden Anbieter, diese Fragen schriftlich zu beantworten:

  • Welche Seiten und Funktionen sind enthalten — und was kostet jede Erweiterung?
  • Wer schreibt die Texte, wer liefert die Fotos?
  • Sind Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner technisch sauber umgesetzt? (Mehr dazu in unserer Checkliste zu Pflichtangaben.)
  • Ist die Website für Smartphones und für Google optimiert?
  • Welche laufenden Kosten fallen an, und gibt es eine Mindestlaufzeit?
  • Gehören Domain, Inhalte und Design nach Bezahlung Ihnen?
  • Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?

Wenn Sie ein Angebot für Ihr Vorhaben möchten: Bei Maverick Labs bekommen Sie nach einem kurzen Gespräch einen festen Preis — ohne Mietmodell, ohne Mindestlaufzeit, und alles gehört Ihnen. Mehr dazu auf unserer Seite zu Webdesign in Stuttgart oder direkt über das Kontaktformular.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für Selbstständige?

Eine professionell erstellte One-Page-Website kostet im Markt etwa 1.500 bis 3.500 Euro einmalig, dazu kommen rund 10 bis 30 Euro laufende Kosten im Monat für Domain und Hosting.

Was kostet eine Website im Monat?

Für Domain und Hosting einer kleinen Unternehmensseite fallen meist 10 bis 50 Euro im Monat an. Wartungsverträge für Systeme wie WordPress kosten häufig zusätzlich 30 bis 150 Euro im Monat.

Lohnt sich ein Website-Baukasten?

Für eine erste, einfache Präsenz mit kleinem Budget ja. Wer über Google gezielt Kunden gewinnen will, stößt bei Gestaltung, Ladezeit und Suchmaschinenoptimierung aber schnell an Grenzen.

Warum sind die Preise so unterschiedlich?

Der Preis hängt vor allem von Umfang, Design (Vorlage oder individuell), Texten, Fotos, Funktionen und dem Aufwand für Google-Sichtbarkeit ab. Vergleichen Sie Angebote deshalb Punkt für Punkt.

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